Ein herzliches Willkommen im neuen alten roten Schwedenhaus! Unser Anbau

Hej, meine Lieben!

Lang ist es her seit dem letzten Baustellenpost!
Wir haben hier inzwischen schon fleißig gestrichen, tapeziert und 
Böden verlegt, die beiden großen Räuber haben ihre neuen Zimmer bezogen
und bis auf ein paar Kleinigkeiten, sind alle Räume soweit fertig.
Nun kann eingerichtet werden!
 Und ich habe seit Anfang März gar nichts mehr berichtet 
vom Projekt Anbau im roten Schwedenhaus. 

Hier war aber auch immer ordentlich was los!
 Seit Januar waren, mit Außnahme weniger Tage, fast täglich Handwerker hier.
 Da wir für den Anbau kein Generalunternehmen mit Bauleiter hatten,
 sondern dieses Projekt mit fünf örtlichen kleinen Firmen verwirklicht haben,
war eigentlich immer irgendeine Firma hier.
Schreiner, Fensterbauer, Sanitärbetrieb, Elektriker, Fliesenleger - sie alle haben in den letzten
 Wochen und Monaten großartige Arbeit geleistet.
Und es lag an uns, alle fünf Firmen und deren Arbeitseinsätze zu koordinieren.
 Das war manchmal eine ganz schöne Herausforderung,
die verschiedenen Gewerke nahtlos aneinander zu reihen.
Aber wir haben es geschafft! Seit Anfang Mai haben wir tatsächlich
einen komplett fertigen Anbau an unserem roten Schwedenhaus.
Es war die erste Zeit direkt komisch als plötzlich, nach so langer Zeit,
 wieder Ruhe im Haus herrschte.
 
Ihr könnt euch vorstellen, dass sich unser kleines rotes Schwedenhaus
inzwischen sehr verändert hat.
Wir waren zu Beginn unseres Anbauvorhabens sehr skeptisch
ob das letztendlich auch alles gut aussehen würde danach,
 oder ob der Anbau unser schönes kleines Häuschen dann wie eine riesen Front
 oder eine einzige große Aneinanderreihung von unterschiedlichen Gebäudeteilen
wirken lassen würde.
Um dem entgegenzuwirken haben wir uns dafür entschieden
nur dem Anbau auf den Garagen und den Garagen selbst wieder eine rote Holzfassade zu geben.
Für den neuen Verbindungsteil dazwischen haben wir Lichtgrau gewählt,
die gleiche Farbe, wie sie die Dachüberstände und Dachsparren
 des Bestandshauses schon immer hatten.
 Außerdem wurde der Zwischenbau mit neuem Eingang sowohl auf der Vorderseite
als auch auf der Rückseite des Hauses etwas zurückgesetzt.
So wirken die einzelnen Gebäudeteile harmonisch und stimmig. Aber seht selbst...

Tada! Das neue rote Schwedenhaus!


Und nochmal zum Vergleich ein Bild, wie es vorher von der Straßenseite aussah!


Und eines, noch aus der Bauphase mit Gerüst und den ersten roten Fassadenbrettern.


Auch auf der Rückseite konnte man die Fassade Schritt für Schritt wachsen sehen.
 Es dauerte insgesamt fast drei Wochen bis überall die Boden-Deckel-Schalung dran war.



Und so sieht es nun von der Gartenseite fertig aus.



Auf den nächsten beiden Bildern seht ihr die fertige Giebelseite mit den 
bodentiefen Fenstern der beiden Kinderzimmer.




Im Inneren des roten Schwedenhauses wurde seit Januar
durchgehend fleißig gewerkelt:
 gedämmt, Elektrik reingezogen und die Wände geschlossen, sie verspachtelt,
 geschliffen und malerfertig gemacht.
Selbiges mit der Decke: Gedämmt, Dampfsperre-Folie drauf, Lattung drauf, 
 nochmal gedämmt und schließlich mit Paneelen verkleidet.

Damit ihr euch den ganzen Innenausbau besser vorstellen könnt,
habe ich für euch Vorher/ Nachher Bilder gemacht.
 Beim Zusammenstellen war ich selbst erstaunt,
wieviel sich in den letzten Wochen hier getan hat!

Im letzten Baustellenupdate habe ich euch ja noch gezeigt,
wie das eine Kinderzimmer zugunsten eines neuen Verbindungsflurs verkleinert wurde.
Ich kann mich noch genau an diesen Tag erinnern, als mein geliebtes Schwedenhaus
 plötzlich ein Loch in der Wand hatte, überall hingen Kabel von der Decke, 
überall kaputte Gipskartonplatten, Staub und Dreck. 
Man brauchte schon sehr viel Fantasie und Optimismus
 um sich in diesem Abrisschaos vorstellen zu können
wie das alles später einmal aussehen würde.  


Kaum zu glauben, oder? Den Laminatboden haben wir auch im Bestandsflur
komplett entfernt und durch einen schönen hellen Korkboden ersetzt.
Das fühlt sich beim Drüberlaufen jetzt so viel wärmer an,
als der alte kalte Laminat.
Da die neuen Deckenpaneele eher ahornfarben sind und die alten im Bestandsflur
 richtig weiß, wurde als optische Trennung einfach ein Sichtbalken aus Fichtenholz
an die Decke geschraubt. Das das so toll wirken würde, hätten wir uns nicht gedacht.


Und das hat sich inzwischen im Spielflur vor den beiden neuen Kinderzimmern getan:
Auch hier haben wir weiß gestrichen, Korkboden verlegt und die Decke hat
 ahornfarbene Paneele sowie LED Spots erhalten.
Das sieht so toll aus kann ich euch sagen!


Wir wandern weiter ins neue Kinderzimmer des großen Räubers (linke Tür):


Hier seht ihr an der Decke bereits einen von insgesamt zwei Infrarot-Heizkörpern hängen.
Unser Haus wird ja hauptsächlich über eine Luft-Luft-Wärmepumpe beheizt.
Zusätzlich zu diesem System haben alle neuen Räume aber
noch elektrische Heizkörper bekommen.


Der Blick von der anderen Zimmerseite auf die ersten Farbakzente.
Es ist unschwer zu erkennen, was die Lieblingsfarbe unseres großen Räubers ist...

Direkt daneben befindet sich exakt spiegelverkehrt das neue Kinderzimmer
 unseres mittleren Räubers.


Er ist ein riesen Traktorfan und seine absolute Lieblingsfarbe ist....genau, Grün!
Beide Zimmer sind 6m lang und 2,80m breit, also eher lang und schmal,
wirken aber dadurch dass sie bis unters Dach offen sind, trotzdem sehr großzügig.


Die heftigsten Veränderungen der gesamten Bauphase waren immer die Umbauten,
 also die Durchbrüche. Und eindeutig auch die staubigsten!



Auf dem nächsten Bild seht ihr, wie aus unserem alten Gäste WC der Durchgang
 in den neuen Eingangsbereich wurde.




 Ganz links unser Gäste WC, wie es vor dem
 Anbau-Projekt war.
Das Bild in der Mitte zeigt den Tag des Abrisses:
Um den Durchgang in den neuen Eingangsbereich zu schaffen,
 musste das komplette WC samt Hausaußenwand entfernt werden.
Dabei gab es auch für die Bauarbeiter die ein oder andere Überraschung,
siehe das Metallgestell, aus dem im Prinzip die ganze Wand bestand.
 Darin waren Leitungen, Spülkasten und (Ab-) Wasserrohre
damals direkt im Werk der Hausbaufirma in die Hauswand integriert worden.
 Es dauerte ein paar Stunden bis das Ungetüm beseitigt war und der Weg in den
angebauten künftigen Eingangsbereich frei war.
Auf dem Bild ganz rechts seht ihr den jetzigen Zustand.
 Der Durchgang soll nicht offen bleiben, wir möchten aus optischen Gründen,
aber auch aus kältetechnischer Sicht noch eine Glasschiebetür einbauen.


Zu guter Letzt dürft ihr noch einen Blick auf unseren neuen Eingangsbereich werfen.
Kaum zu glauben, wie der Raum vor einigen Monaten noch aussah!



An der Decke seht ihr wieder die ahornfarbenen Paneele mit eingebauten Spots,
wie auch schon im Obergeschoss.

Das ist auch der einzige Bereich, den wir fliesen haben lassen.
Für den Boden haben wir Natursteinfliesen in Holzoptik gewählt und diese
auch gleich noch im Gäste WC verlegen lassen.
 Für die Wände im Gäste WC haben wir uns für zeitlose weiße Fliesen
entschieden und dazu eine Bordüre in sandfarbenen Natursteintönen
mit einzelnen glitzernden Highlights kombiniert.



Ich finde, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.



Ob wir die Garderobe so lassen werden, wissen wir noch nicht.
Ganz optimal ist es noch nicht, der Eingangsbereich ist jetzt viel größer,
aber wir haben nicht mehr Stauraum als zuvor.
Von daher müssen vielleicht doch noch neue Möbel her,
aber fürs erste passt es so erstmal.

Ja, meine Lieben, lange habt ihr auf diesen Blogpost warten müssen,
umso mehr freue ich mich, euch unsere neuen Räume endlich zeigen zu können.
Den ein oder anderen Raum wird es in komplett eingerichtetem
und dekoriertem Zustand dann sicher auch noch einmal extra auf dem Blog geben.

Ein großes Projekt ist endlich fertig geworden!
Es waren aufregende sechs Monate,
manchmal stressig,
oftmals sehr staubig,
nicht immer einfach, weil wir mitten auf der Baustelle
 mit drei kleinen Kindern
auch noch weiterhin wohnen mussten
(neu bauen ist leichter).
Aber es waren auch unheimlich schöne Monate,
wir haben so viel Herzblut in dieses Projekt gesteckt
und es Schritt für Schritt wachsen zu sehen,
und nun erleben zu dürfen,
dass sich der ganze Aufwand mehr als gelohnt hat,
ist einfach wunderbar.

In diesem Sinne,
ein herzliches Willkommen
im neuen alten roten Schwedenhaus!

Eure Felicia

Kommentare

  1. Diesen Post habe ich mir sehr gerne angesehen, auch wir bauen immer am Haus oder besser gesagt renovieren. Aber so ein großes Projekt, wie ihr es geschafft habt, hatten wir noch nicht. Das mit dem Dreck und dem Staub kenne ich auch sehr gut.
    Euer Anbau sieht richtig gut aus und passt perfekt zum Haus.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    Antworten
    1. Hallo Wolfgang,
      ich freue mich so über deinen lieben Kommentar und dass du meinen Blog gefunden hast. Ja, ohne Dreck und Staub gehen solche Projekte leider nicht, aber wir haben es noch keinen einzigen Tag bereut. Es ist jetzt so viel mehr Wohnqualität als zuvor.
      Ich würde mich sehr freuen, wenn du wieder mal hier vorbeischaust.

      Viele liebe Grüße,
      Felicia

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