Rund ums rote Schwedenhaus... Gartentour Teil I

Hej, meine Lieben!

Lang ist es her seit dem letzten Blogpost!

Es ist aber auch wirklich nicht so einfach, sich zwischen Anbau, Umbau,
 Familie, Kindern und dem Bloggen aufzuteilen. 
Es gibt im Moment neben dem Alltag als Dreifachmama noch so wahnsinnig 
viele Dinge zu erledigen: Aufgrund unseres Anbaus müssen
Handwerkertermine koordiniert werden, 
in den einzelnen Räumen muss es vorwärts gehen,
 nach wie vor müssen immer noch Tonnen von Gipsstaub weggeputzt werden, 
der mittlere Räuber hatte letzte Woche seinen dritten Geburtstag und bald steht 
die Taufe unseres kleinsten Räubers an.
Kurz gesagt, mein Tag könnte derzeit locker doppelt so viele Stunden haben!

Wie gesagt, ist unser mittlerer Räuber letzte Woche drei Jahre alt geworden
und wir haben bei absolut traumhaftem Wetter auf der Terrasse
des roten Schwedenhauses gefeiert.
Das war wirklich ein außergewöhnlich warmer Geburtstag, seit seiner Geburt
 haben wir nur drinnen gefeiert, letztes Jahr hatte es sogar geschneit.

Umso schöner ist dieses geradezu sommerlich anmutende Wetter im Moment.
Blickt man in den Garten, scheint gerade alles gleichzeitig mit dem Blühen loszulegen.
Forsythien, Tulpen, Hyazinthen, Felsenbirne, Traubenkirsche
(ich liebe liebe liebe ihren Duft und wünschte man könnte ihn sich für den Rest des Jahres konservieren),
ja sogar der Flieder ist kurz vor dem Aufblühen.

Da ich unseren Garten zu dieser Jahreszeit fast am meisten liebe, habe ich mir gedacht
ich zeige euch in diesem Blogpost mal ein bisschen was davon
und von der Umgebung rund ums rote Schwedenhaus.
Genau die ist es nämlich auch, die unser Grundstück und unseren Garten gerade im
Frühling noch schöner wirken lässt.
 Im April/ Mai ist es hier ein bisschen so als würden wir tatsächlich irgendwo in Schweden wohnen.

Und da möchte ich diesen Blogpost beginnen, in Schweden, an einem kleinen Fleckchen
mitten in Smaland, wo mein Mann und ich Mitte Mai 2010
bei unserem zweiwöchigen Wohnmobilurlaub zufällig gelandet sind.
Dort saß ich am Ufer des kleinen Flusses Stensjö, inmitten von frischen grünen Birken,
saftigen Gräsern und gelben Sumpfdotterblumen und war schier überfüllt
von diesem zauberhaften Fleckchen Erde an dem ich mich nicht sattsehen konnte.


 



 Damals war mein Traum geboren, der Traum eines roten Schwedenhauses auf dem Land,
an einem ähnlich idyllischen Ort, wie diesem.

Ein Jahr später hatten wir neben unserem schwedenroten Traumhaus auch unser
 Grundstück gefunden.

Hier ein Bild vom Hausaufbau am 29.Juli 2011




An einem Südhang gelegen, in dem Ort an dem ich aufgewachsen bin,
keine direkten Nachbarn und am Rande eines kleinen Biotops.

Hier wachsen Eichen und Birken, wilde Kirschbäume und Traubenkirschen
und im Frühling sieht man von unserem Haus und unserer Terrasse aus
auf einen kleinen Teich, der hauptsächlich vom Wasser
der Grundstücksdrainagen gespeist wird. Im Laufe des Sommers
trocknet er leider meistens zu einem Tümpel aus,
aber jetzt, im Frühjahr, schwimmt darin desöfteren sogar ein Entenpärchen.



 Ist das nicht Schweden pur? Dieser Anblick im Frühjahr versetzt mich jedes Jahr
aufs neue zurück nach Smaland.

Ich liebe es auf der Terrasse zu sitzen, in Garten- und Wohnzeitschriften zu blättern,
den Blick in die Ferne schweifen zu lassen und zu träumen.
So kommen mir oft die besten Ideen für unseren Garten.





Unterhalb unseres Hauses führt ein kleiner Weg idyllisch am Biotop entlang.
Als Gartengrenze haben wir dort auf der gesamten Grundstückslänge ein Jahr
nach unserem Einzug ins rote Schwedenhaus selbst eine Natursteinmauer gebaut.


So sah das ganze im zweiten Sommer nach unserem Einzug aus...

...und so eingewachsen jetzt nach 6 Jahren.  


 Hier nochmal ein paar Eindrücke vom Biotop, bevor wir in den Garten des roten
 Schwedenhauses weiterwandern.






Im Garten selbst hat sich in den letzten sechs Jahren, die wir hier nun schon wohnen auch
immer mal was verändert. Am Anfang hatten wir überwiegend Rasen, dann mussten durch
die Kinder natürlich Spielmöglicheiten her und wir haben versucht den Garten in
unterschiedliche "Räume" zu gliedern.



Ich mag geschwungene natürliche Formen sehr, drum war es mir auch sehr wichtig unseren
Garten so natürlich wie möglich anzulegen. Die Blumenbeete haben wir auch
geschwungen angelegt und mit Randsteinen vom Rasen abgegrenzt.
In den Beeten wachsen haupsächlich Taglilien, Frauenmantel, Margerithen, Allium,
Phlox, Pfingstrosen, Schafgarbe, Sonnenhut und Herbstastern.
Desweiteren liebe ich Hortensien, Dahlien und Flieder.
Das absolute Highlight unseres Gartens (neben der Traubenkirsche im Frühjahr)
 ist für mich aber die Korkenzieherhasel an der Terrasse.
 Wir haben sie zum Einzug als kleines Ästlein geschenkt bekommen
 und niemand hätte gedacht dass daraus in
nur sechs Jahren ein stattlicher Baum wird, der mich vor allem aufgrund seiner bizarr
wachsenden Astformen begeistert.




Es ist einfach herrlich zu sehen wie jeden Tag etwas neues blüht, manchmal wandere ich schon morgens durch meinen Garten und schaue was es neues gibt. So wie heute, wo durch die ersten sanften Sonnenstrahlen diese tollen Gartenaufnahmen enstanden sind.
Vor allem die Tulpen haben im Moment die Oberhand.




Ja, meine Lieben, das war ein kleiner Rundgang durch den hinteren Teil unseres Gartens
 und entlang des Biotops.
Den Vorgarten zeige ich euch dann ein anderes Mal.
Auf uns hier im Süden wartet ein weiteres Wochenende mit traumhaftem Sommerwetter.
Wir werden es definitiv in unserem Garten verbringen, die Sonne genießen, Grillen und abends
begleitet vom schweren süßen Duft der Traubenkirsche auf der Terrasse sitzen.


Und so verlasse ich mit euch den Garten des roten Schwedenhauses mit meinem
derzeit absoluten Lieblingsbild.


Unserem - bedingt durch den Anbau - immer noch im Gras liegendem Apfelbaum.
Noch nie hat er so üppig geblüht wie in diesem Jahr und verleiht dadurch dieser Gartenecke einen
absolut romantischen Zauber.
A propos Romantik, in zwei Wochen werden wir unsere kirchliche Trauung nachholen.
 Im Anschluss daran wollen wir in dieser romantischen Kulisse 
eine Vintage Gartenparty feiern.
Also Daumen drücken, dass das Wetter mitspielt!

Liebe Grüße,
eure Felicia

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